Pilgern ausgerechnet von Berlin aus

Schritt fĂŒr Schritt mit einem Ziel. Alles miteinander verbunden, aber doch auf fremdem Terrain. Irgendwann war ich neugierig, wie wohl all diese Schritte von Berlin bis an das westliche Ende Europas sich anfĂŒhlen, zehntausende Schritte bis an Spaniens AtlantikkĂŒste. Mein #finiseuropae begann ich 2016 improvisiert. Kleine Schritte, kleine Etappen auf einem Weg, der zu Beginn doch recht wenig mit dem bekannten Jakobsweg in Spanien zu tun hat. Mein Beginn war ein Aufbruch aus einer Großstadt. Berlin.

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Das Mittelfeld der Europapolitik framen

Gemeinsam mit Elena Sandmann habe ich das Framing zu Zivilgesellschaft und Lobbyismus in der EU untersucht. Der Beitrag beleuchtet den Zusammenhang zwischen politischer Einflussnahme von Interessengruppen im EU-Gesetzgebungsprozess und pluralistischer Demokratie im europĂ€ischen Mehrebenensystem. Dabei geht er der Frage nach, ob (zivil-) gesellschaftliche Interessenvertretung analytisch vom (Wirtschafts-)Lobbyismus unterschieden werden sollte. Zentrale These ist, dass Interessenvertretung nur im Kontext grĂ¶ĂŸerer Transparenz aller beteiligten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, staatlichen, gesetzgeberischen und mittelbaren Akteure zu mehr Demokratie und Legitimation im Mehrebenensystem der EU beitragen kann. Read more

Mein Istanbul in Çukurcuma – eintauchen bitte!

Seit vielen Jahren ist Istanbul fĂŒr mich ein Sehnsuchtsort. Seit einem Jahr tauche ich nun noch regelmĂ€ĂŸiger in die Megametropole ein, in ein ganz spezielles Gebiet mit Namen Çukurcuma („Freitagstal“). Es ist so unbekannt, dass ich heute einen entsprechenden Wikipedia-Artikel auf Deutsch verfasst habe. Çukurcuma ist ein lebendiges kleines Viertel an dem die Pauschaltouristen vorbeiziehen aber individuelle Schatzsucher auf AntiquitĂ€tenlĂ€den, CafĂ©s und ein Museum der Unschuld eines LiteraturnobelpreistrĂ€gers treffen. Read more

von GrevenbrĂŒck ĂŒber den Rhein nach Weilerswist

Chut choan, Westfalen! Ich bin nun im Rheinland! 938 km gen Westen habe ich von Berlin aus geschafft. Die Etappe reichte zwar nicht an die Überraschungen heran, die ich bisher von Höxter/Paderborn aus im Sauerland erlebt habe, aber dafĂŒr ging es in das heilige Köln. Mein Pilgerweg ins Rheinland hieß „Heidenstraße„, von GrevenbrĂŒck lief ich ĂŒber Attendorn, Meinerzhagen, Marienheide,  Lindlar, Untereschbach, Bensberg. Ab Köln ging ich die ersten Meter auf der Via Coloniensis ĂŒber BrĂŒhl nach Weilerswist und dann zurĂŒck mit dem Zug nach Berlin. Trotz vieler blaugelber Muschelschilder habe ich keinen Menschen auf aktiver Pilgerschaft ertappt. Es gab aber auch hier viele Heldinnen und Helden am Wege! Read more

Jenseits von Brexit

Eigentlich war diese Phoenix-Runde ĂŒberflĂŒssig wie ein Kropf. Aber die Diskussion entwickelte sich zukunftsorientiert. Was bedeutet der Brexitkompromiss fĂŒr die Europawahl 2019? Wie sehr ist der Kompromiss ein Pyrrhussieg? Ist das Durchwurschteln tatsĂ€chlich ohne negative Wirkung fĂŒr europĂ€ische Lösungen fĂŒr die drĂ€ngenden Fragen? Meine Diskussion in der Phoenix-Runde verlief spannender und kontroverser als erwartet. #Brexit Scheitern als Chance!

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Mitten ins Sauerland – mein Jakobsweg von Paderborn nach Elspe

Wanderlust in Westfalen! Den Jakobsweg in meiner Heimat lief ich bereits seit Höxter. Meine Etappe ins Sauerland begann in Paderborn und folgte einem erst 2017 beschilderten Weg Richtung SĂŒden. Es ist ein mittelalterlicher Weg, der Heerweg/Römerweg genannt wird. Im sauerlĂ€ndischen Elspe stĂ¶ĂŸt der Weg auf die Heidenstraße, die wiederum nach Köln fĂŒhrt. Auf meinem Weg habe ich eine wunderschöne Landschaft und wunderbare Menschen kennengelernt. Aber so richtig bekannt ist der Weg selbst fĂŒr Einheimische nicht…  

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Heimelige erste Schritte in Westfalen

Chessesmarianee! Ich laufe im gebirgichten Westfalen durch meine Heimatregion. Wetter und Menschen haben mich nicht im Stich gelassen.  Sonne, Regen, Freundlichkeit wechselten sich im Hochstift bis Paderborn ab. WÀhrend ich von Berlin bis zum Kloster Corvey noch viele Wege improvisieren musste, ist der Jakobsweg nun bis Santiago de Compostela ausgeschildert. 642 km von geschÀtzten 3,000 sind geschafft.

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Was Europas Demokratie aus-macht…

Wie lĂ€sst sich erklĂ€ren, dass die Demokratie in der EuropĂ€ischen Union unter solch einem populistischen Druck steht? Was macht Europas Demokratie in Zukunft aus? Antworten fallen schon im normalen Leben nicht leicht. Aber die Hauptrede des Jahres vor Contheodorianer/inne/n meines Gymnasiums zu halten ist dann doch etwas ganz Besonderes. Es wurde ein Vortrag ĂŒber die demokratische Relevanz Europas aus beruflicher und persönlicher Perspektive. Mein Fazit: seit meinem Abi90 hat sich die Gesellschaft schleichend entdemokratisiert, auch zum Schaden der europĂ€ischen Idee.

Mein Vortrag auf dem Theodorianerabend 2017 am Gymnasium Theodorianum in Paderborn

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Meine nÀchsten Schritte Richtung Westfalen #finiseuropae

Wieder Wanderlust. Diesmal geht es an die Grenzen meiner Heimatregion Hochstift Paderborn und ganz nebenbei werde ich drei UNESCO-WeltkulturerbestĂ€tten erwandern:  Dom und St.-Michaelskirche in Hildesheim, die Fagus-Werke in Alfeld und Kloster Corvey. Ich wandere mit der Hilfe von Komoot und nutze auf meinem Weg Instragram und Twitter. Erstmals wandere ich durch eine einigermaßen katholische Region. Ich werde vor allem Hildesheim entdecken mit Dom und Michaelskirche. Abends dann Kloster Marienrode. 10 Benediktinerinnen sind meine Gastgeberinnen.

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Alles was EU-Recht ist… leider nicht immer nationale Politik

Auf Defizite hinweisen, aber Alarmismus vermeiden. Dies gilt vor allem fĂŒr das grĂ¶ĂŸte Netzwerk fĂŒr Europapolitik in Deutschland. Das jĂŒngste EuGH-Urteil zur Dublin III-Verordnung ist europarechtlich zu begrĂŒĂŸen, politisch fordert aber die EBD schon seit langem, dass mehr SolidaritĂ€t in FlĂŒchtlings- und Asylfragen herrschen muss. Dublin III mĂŒsse abgeschafft werden, fordern die EBD-Mitgliedsorganisationen schon seit 2015.

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